Hecken pflanzen: Wann ist die beste Zeit und was ist wichtig?

Wer Hecken pflanzen möchte, wird sich wahrscheinlich für ein bestimmtes Gehölz entscheiden. Dieses wird dann in einheitlicher Form angeliefert werden. Entsprechend der ausgewählten Lieferform und der Pflanzenart unterscheidet sich, wann der beste Zeitpunkt ist, um eine Hecke zu pflanzen.

Schauen wir uns hier mal an, was beim Hecken pflanzen zu beachten ist und wann eigentlich die richtige Zeit für das Setzen der Hecke ist.

Hecken pflanzen: Zeitpunkt und Ablauf

Hecken pflanzen im Garten

Bei der Lieferform werden drei verschiedene Arten unterschieden. Containerpflanzen stehen in einem Gefäß. Auf diese Art sind die Wurzeln in der Erde geschützt. Sie können deshalb mit der gesamten Erde ganzjährig eingesetzt werden.

Ballenware wurde aus dem Boden genommen. Dieser Vorgang geschieht ausschließlich während der Vegetationspause. Diese Lieferform steht daher nur von September bis Mai zur Verfügung. In dieser Zeit werden diese Pflanzen dann umgesetzt.

Wurzelnackte Pflanzen sind besonders empfindlich. Sie wurden aus der Erde genommen. Bei diesem Vorgang ging ein großer Teil des Wurzelballens verloren. Die einzelnen Wurzeln liegen absolut frei und trocknen schnell aus. Die Gefahr von Wärme bedeutet für die Setzlinge großen Stress. Daher werden Pflanzen in der Form nur im Herbst verkauft und eingesetzt.

Immergrüne oder eine sommergrüne Hecke?

Jetzt stellt sich die Frage, ob du dir eine immergrüne oder eine sommergrüne Hecke pflanzen willst. Die Pflanzzeit von immergrünen Pflanzen geschieht am besten im Herbst oder im Frühjahr. Ab Mitte September können die Gewächse eingesetzt werden. Mitte Oktober endet das Zeitfenster.

Der Zeitpunkt sollte so früh gewählt werden, dass die Wurzeln noch vor dem ersten Frost austreiben können. Wird die neue Hecke im Frühjahr gepflanzt, sollte die Zeit des Nachtfrosts möglichst vorüber sein. In der wärmeren Zeit müssen die Jungpflanzen regelmäßig und ausreichend gewässert werden. Auf diese Weise gewöhnen sich die Hölzer schnell an ihren neuen Standort.

Für sommergrüne Hecken ist die beste Pflanzzeit der Herbst. Die Ruhezeit bedeutet, dass weniger Nährstoffe über den Boden aufgenommen werden müssen. Die Kraft, die vorher in die Bildung des Blattgrüns ging, wandert nun zurück in die holzigen Teile. Im September ist noch kein Kälteeinbruch zu erwarten. Die Wurzeln können sich gut akklimatisieren. Im Frühjahr benötigen die Setzlinge noch zusätzliches Wasser. Die Wurzeln treiben jetzt aus und stabilisieren die Gehölze in der Erde. Gleichzeitig sorgen sie nun für die notwendigen Nährstoffe.

Immergrüne oder eine sommergrüne Hecke

Die Auswahl der Pflanzenart hat ebenfalls Einfluss

Bei der Auswahl der Pflanzenart sollten die einzelnen Charakteristika genau bedacht werden. Einige Hecken wachsen sehr schnell und sind dementsprechend sehr arbeitsintensiv. Jedes Jahr können sie mehr als einen Meter lange Triebe bilden. Soll die Hecke nicht zu hoch wachsen, muss sie mindestens einmal im Jahr extrem gekürzt werden.

Andere Sorten wachsen deutlich langsamer. Sie können seltener geschnitten werden. Die Triebe werden weniger holzig. Die Menge an Grünschnitt ist entsprechend geringer.

Die Qualität des Bodens und der Einfall der Sonne beeinflussen ebenfalls die Wahl der Hecke. Soll sie nur als Blickfang oder auch als Windschutz dienen. Die Dichtheit der einzelnen Arten ist sehr verschieden.

Eine Hecke kann aber auch aus verschiedenen Gehölzen zusammengestellt werden. Dann stehen blühende und immergrüne Pflanzen im Wechsel. Zusätzlich können auch Sträucher, die Früchte tragen, integriert werden. Auf diese Weise profitieren Menschen und Tieren von der grünen Begrenzung des Grundstücks.

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